Neues aus –

Neues aus –

Neues aus …nein nicht Uhlenbusch – aus Dänemark -aus der Kommune Mariagerfjord

Reportage: Ein Alltag zwischen Regeln, Behörden und existenzieller Not


In Dänemark gelten klare Regeln für Menschen, die Sozialleistungen beziehen: Jede Änderung des Wohnsitzes muss gemeldet werden, Krankenhausaufenthalte müssen angezeigt werden, und selbst eine Ausreise aus dem Land ist nur mit vorheriger Genehmigung des Jobcenters erlaubt. Regeln, die eigentlich dazu dienen sollen, Ordnung und Transparenz zu schaffen.

Doch was passiert, wenn ein Mensch schwer krank ist, bettlægerig, kaum handlungsfähig – und gleichzeitig in einem System gefangen ist, das ihn nicht sieht, nicht hört und nicht unterstützt? Vorsätzlich – schriftlich – bestätigt!


Diese Geschichte erzählt genau das.

Die Monate Januar bis August: Dokumentierte Not, dokumentierte Ignoranz

Zwischen Januar und August wurde dem Betroffenen von der Kommune schriftlich bestätigt, dass er „keine Behandlung benötige“. Diese Feststellung basierte auf einer Untersuchung, die er selbst als „Scheinuntersuchung“ beschreibt – und die Tonaufnahmen belegen sollen. Faktisch hat keine Untersuchung stattgefunden.

Im Krankenhaus Aalborg, im Januar und Februar, erfolgte ebenfalls keine Behandlung. Das Journal, Zeugen und weitere Beweise zeigen: Die medizinische Hilfe, die dringend notwendig gewesen wäre, blieb aus.

Dabei war der Zustand kritisch. Sehr kritisch. Mehrmals pro Woche – drei bis vier Nächte – musste der Rettungswagen oder der Bereitschaftsarzt kommen. Ein absoluter Vertrauensbruch gegenüber dem Krankenhaus, denn nicht nur wurde nicht behandelt: Das Journal wurde nachweislich falsch dargestellt.


Der Kampf um Hilfe: „Mehr als versuchen konnte ich nicht“

Während dieser Zeit versuchte der Betroffene, Hilfe zu bekommen – vergeblich. Er spricht von „Versäumnissen“, von „vorsätzlicher Nichtbehandlung“, von Entscheidungen, die ihn in Lebensgefahr brachten.

Er betont: Es gibt Gutachten, die seinen Weg und seine Entscheidungen rechtfertigen.

Er ist überzeugt, dass das Verhalten der Kommune und der Krankenhäuser einem Muster folgt – einem Muster, das inzwischen vor Gericht liegt.


Die Beweise liegen vor – überall außer dort, wo sie helfen sollen, wird es ignoriert

Er erklärt, dass er der Kommune keine Kopien mehr schicken müsse: Alles liegt bereits bei den zuständigen Stellen, bei Ankestyrelsen, bei der Retten i Aalborg, bei den Instanzen, die über Schadensersatz, Amtsmissbrauch und Pflichtverletzungen entscheiden.

Er war im Krankenhaus – vom 29. Juli bis 4. August. Eine „Crash‑Rettung“, wie er es nennt. Die Gründe dafür seien der Kommune und dem Krankenhaus bekannt.


Die Realität: Keine Kontanthjælp, keine Pflegehilfsmittel, keine kompetente Medizinische Versorgung

Während all dieser Monate erhielt er keine Kontanthjælp. Keine Auszahlung, keine Begründung, keine Antwort.

Er musste auf Lebensmittel verzichten, auf Pflegehilfsmittel, auf Medikamente. Er musste in der Bevölkerung um Hilfe bitten.

Er hatte der Kommune Unterlagen geschickt: Stromkosten, Anwaltsrechnungen, Nachweise. Doch die Kommune reagierte nicht.

Pflegehilfsmittel, die ihm zugesprochen wurden – auch durch Ankestyrelsen – kamen nicht an. Keine Einmalunterlagen. Keine Handschuhe, obwohl er sich aufgrund seiner körperlichen Schwäche im Bett reinigen muss.


Die Feststellung der Kommune: „Sie brauchen keine Behandlung“

Die Kommune behauptete schriftlich, er benötige keine Behandlung. Er fragt: „Was bedeutet das? Dass ich ein Simulant bin?“

Er verweist auf die Journalführung: Sein Zustand steht dort nicht. Warum nicht? Wenn er doch an anderer Stelle dokumentiert ist?

Er fragt: „Habe ich die Krankenhausbesuche im Januar und Februar geträumt?“


Die Aufforderung, das Gewerbe einzustellen – und die Folgen

Die Kommune forderte ihn schriftlich und mündlich auf, sein Gewerbe einzustellen. Ohne zusätzliche Einkünfte wäre er – wie er selbst schreibt – „jetzt tot oder obdachlos“.

Er betont: Ja, er hat etwas dazuverdient. Gott sei Dank. Denn irgendwovon muss er leben. Und alle Einkünfte liegen vollständig in Form von Kontoauszügen vor.


Der letzte Weg: Bettlägerig, schwer krank, und doch ständig unter Druck

Er beschreibt sich als bettlägerig, schwerst erkrankt, auf seinem „letzten Weg“. Er hat nur einen kleinen Aktionsradius am Tag. Das Erstellen von Unterlagen dauert lange. Er bittet darum, dies zu berücksichtigen.

Er fragt: „Was soll damit erreicht werden? Dass ich immer wieder geschädigt werde?“

Er beschreibt, wie er beschuldigt wird: Betrug, Lügen, Fälschung, Unterschlagung.

Er sagt: „Was ich denke, darf ich nicht schreiben. Ich lasse das die Gerichte entscheiden.“

## Die Gerichte sind eingeschaltet – und die Verzögerungen spürbar

Ankestyrelsen ist eingeschaltet. Die Retten i Aalborg ist eingeschaltet. Schadensersatzklagen laufen. Klagen wegen Amtsmissbrauch und Verletzung der Amtspflichten laufen.

Er merkt Verzögerungen – überall. Er fragt: „Wer will das auch schon alles lesen ?“

Er sieht, dass versucht wird, ihn schlecht darzustellen.


Fazit: Ein Mensch, der um Hilfe bittet –
und ein System, das wegschaut – und scheinbar vorsätzlich gegen die Regeln und Gesetze handelt.

Diese Geschichte zeigt, wie ein Mensch, der schwer krank ist, bettlägerig, abhängig von Hilfe, in einem System gefangen ist, das ihn nicht schützt.

Ein Mensch, der um Lebensmittel bitten muss. Um Pflegehilfsmittel. Um Medikamente. Um Antworten.

Ein Mensch, der sich fragt, warum eine Kommune und ein Krankenhaus so handeln – und der nun gezwungen ist, seinen letzten Weg vor Gericht zu gehen.


Wie passt dies alles zu einem offenem europäischen Urlaubsland – Die ersten Prozesse wurden gewonnen bei Ankestyrelsen so berichtet er. Darauf folgen nun die Schadensersatzklagen. Und wie berichtet wird handelt die betroffene Kommune weiterhin gegen die Entscheidungen der Gerichte, wie ist das moeglich? Er fragt sich jeden Tag wie ist das möglich das eine Kommune behauptet es hätte nie einen Beschluss über eine  24std Hilfe gegeben. Obwohl diese in der Akteneinsicht vorliegt. Das wirft wirklich Fragen auf.


 

Wickinger MädchenTeam Danmarks Blog


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Markus Hecker
Geboren 1967 in Hückeswagen. Blogger aus Leidenschaft, tätig in WordPress, WooCommerce IT‑Projekten. CEO EastSideCastel Trading IT, Tierfreund mit Erfahrung im Pferde‑Betrieb.

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